Pfefferminze

Pfefferminze / Minze

Hauptsächliche Wirkung:

Blähungslindernd, krampflösend, schweißtreibend, schmerzlindernd, antimikrobiell.



Die Echte Pfefferminze

Menta x piperita


Pfefferminze

Wissenschaftlicher Name: Menta x piperita (Lamiaceae)

Hauptsächliche Wirkstoffe: Atherisches Öl (bis zu 1,5%) mit Menthol (35% bis 55%) und Menthon (10% bis 40%), Flavonoide (Luteolin), Phenolcarbonsäuren, Triterpene.

Beschreibung:  Eine bis zu 80cm hohe, stark aromatische, einjährige Pflanze mit vierkantigem Stengel und gezähnten Blätern.

Vorkommen: Pfefferminze wird in Europa, Asien und Nordamerika gewerbsmäßig und in Gärten angebaut. 

Sammelzeit:  Man erntet die Pfefferminze im Frühsommer am besten an einem trockenen Tag kurz vor der Blüte.

Beschreibung: Man sät sie im Frühjahr aus, die Sprossteile werden zur Gewinnung des in vielen Mitteln verwendeten ätherischen Öls destiliert. Die Blätter haben einen hohen Gehalt an ätherischem Öl, das wichtige verdauungsfördernde Eigenschaften besitzt.


Warnung: Pfefferminze ist für Kinder unter 5 Jahren nicht geeignet. Ätherisches Öl sollte innerlich nur unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden. Nicht bei Kindern unter 12 Jahren anwenden.


Die genaue Herkunft der Pfefferminze ist nicht geklärt, aber angewendet wird sie schon sehr lang, denn man fand getrocknete Blätter in ägyptischen Pyramiden, die sich auf etwa 1000 v. Chr. zurückdatieren ließen. Auch Griechen und Römer schätzten die Pflanze, während sie in Westeuropa erst im 18 Jahrhundert populär wurde. Hauptsächlich nutzt man sie heute zur Linderung von Blähungen und Koliken, auch wenn es noch viele andere Anwendungsbereiche gibt. Untersuchungen zufolge wirkt das ätherische Öl antibakteriell. Das Menthol wirkt antiseptisch, antimykotisch, kühlend und betäubend auf die Haut, obwohl es zugleich auch reizende Eigenschaften besitzt. Die Pflanze hat eine krampflösende Wirkung auf den Verdauungstrakt. Klinische Test´s in Dänemark und Großbritanien haben Effektivität des Krauts bei Reizdarm bestätigt. Die Pfefferminze steigert den Fluss von Verdauungssäften und Gallensekret und entspannt die Darmmuskeln. Ausserdem lindert die Pfefferminze Übelkeit, Koliken, Blähungen sowie Bauchschmerzen. Durch den beruhigenden Effekt auf die Schleimhäute und Darmmuskeln, hilft sie bei Durchfall und Reizdarm. Auf die Haut aufgetragen, linder die Pfefferminze Schmerzen und verringert die Empfindlichkeit. Die Pfefferminze hilft bei Migräne und Kopfschmerzen, welche mit Verdauungsbeschwerden verbunden sind. Verdünntes Öl wird zur Inhalation und als Einreibungen bei Atemwesinfektion verwendet. Die gesamte Pflanze bei Infektionen des Verdauungstraktes.

  • Aufguss:  Zur Förderung der Verdauung 150ml Pfefferminztee nach den Mahlzeiten trinken.
  • Lotion:  Auf die gereizte Haut auftragen.
  • Ätherisches ÖL: Bei Kopfschmerzen auf die Schläfen tupfen.

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Das ätherische Öl der Minze

Die Minze wächst gerne am Wasser. Sie benötigt Luft und Schatten und ist ein ganzheitliches Öl. Minzeöl hat eine reinigende Wirkung auf den Organismus. Bei über 200 Minzsorten variieren die Öle, aber der typische Minzgeruch ist immer sofort erkennbar. Die Minze ist zusammen mit der Kamille eines jener wunderbaren Allheilmittel, die uns Mutter Erde geschenkt hat. Sie kann überall angewendet werden. Wir müssen nur darauf achten, sie nicht zu hoch zu dosieren, da sie sonst Juckreiz und Hautveränderungen hervorrufen kann.

Pfefferminz Öl

Körper

Minzeöl wirkt zunächst einmal anregend auf den Organismus ein. Es regt die Durchblutung an, was oft direkt beobachtet werden kann. Wenn wir einen Tropfen des Minzeöles auf die Haut aufbringen, dann kommt es meist aufgrund der verstärkten Durchblutung zu einer Rötungserscheinung auf der Haut. Minzeöl kann von der Behandlung des Kopfschmerzes bis zur Einreibung an den Füßen für den gesamten Organismus gleichermaßen empfohlen werden. Es stimuliert den Organismus auf eine angenehme Art und Weise, Seine schmerzstillende Wirkung ist schon seit altersher bekannt, genauso wie die beruhigende und entspannende Wirkung im Magen-Darm-Bereich.


Seele
Minzeöl kann gut in Pausen verwendet werden. Wenn wir die Seele baumeln lassen, gibt es uns wieder Auf- und Antrieb, das Tagwerk fortzusetzen. Wir können es zusammen mit der frischen Grün, das auch als mintfarben bezeichnet wird assoziieren. Minzeöl kann bei seelischen Erschöpfungszuständen und Überforderungen gute Dienste leisten. Es hilft bei Ohnmacht und in Schocksituationen und sollte der Bachblüte Elm zugesellt werden. Mit Minzeöl können Sie auch libidonöse Erschöpfungszustände behandeln.


Geist
Minzeöl wirkt sich auf die Geistestätigkeit positiv aus. Es sollte bei allen hirnorganischen Erkrankungen eingenommen werden. Es verbessert bei degenerativen Hirnprozessen die Durchblutung in diesem Bereich und verhindert Verschlimmerungen. Minzeöl ist ein Öl, das auf die Schaltzentren wie Hypothalamus und Hypophyse eine harmonisierende Wirkung hat. Es sollte bei allen Verletzungen und Vergiftungen im Gehirnbereich angewandt werden.


Soziales
Der Gebrauch von Minzeöl hat im sozialen Bereich eine sehr hohen Toleranzgrad. Es ist etwas, was uns schon immer begleitet hat. Besonders in der kalten Jahreszeit verwenden die Menschen oft das japanische Minzeöl, um sich gegen Erkältungen zu schützen. Desgleichen schützt Minzeöl vor lästigen Fliegen und vor Ungeziefer.


Ganzheit
Minzeöl tröstet Kummer, lindert Schmerzen und heilt seelische Wunden. Minzeöl schenkt uns Fülle, stillt unsere Sehnsucht nach Geborgenheit und erfrischt unsere Gedanken. Es reinigt die Atmosphäre und die Atemluft von negativem Gedankengut.

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