Von allen sieben Körpern stellt uns die Astral- oder Emotionalhülle vor die größten Herausforderungen. Gefühle umspannen ein weites Feld von Reaktionen, positiven wie negativen. Dieser Körper enthüllt stärker als alle anderen, was sich im Moment in uns abspielt, wie wir uns fühlen, welche Einstellung wir zu unserem Umfeld, zu anderen Menschen und den Dingen ganz allgemein einnehmen. Für den geistig Suchenden ist dies der Körper, der ihm die größten Probleme bereitet, da wir über ihn unsere Gefühle zum Ausdruck bringen, die sich sowohl in Ärger, Niedergeschlagenheit, Angst oder Eifersucht ausdrücken als auch in Wohlbefinden, Mitgefühl, Mut und Fürsorge.
Was ist der Astralkörper und wozu dient er
Die Vorstellung eines Astralkörpers existiert in verschiedenen Kulturen und Religionen, wie im Hinduismus, in der Kabbala oder in den westlichen anschauunsweisen. Er wird als eine Verbindung zwischen der materiellen und der spirituellen Welt gesehen. In der Mystik und im Spiritismus ist er oft als ein Gefäß des Bewusstseins beschrieben, das es dem Menschen ermöglicht, in andere Dimensionen oder Bewusstseinszustände einzutreten. Oft wenden wir uns diesen häufig erregenden und dramatischen Gefühlen in der gleichen Weise zu wie wir Unterhaltung suchen, denn sie gestalten das Leben bunt und interessant und befreien uns von Langeweile. Die stärkste Herausforderung jedoch entspringt unserer niederen Natur, der Schattenseite des Menschen, die sich instinktiv gegen Hingabe und Selbstbeherrschung sträubt. Alle unsere unbedeutenden Klagen, Frustrationen, Widerstände und auch unsere Gleichgültigkeit haben ihren Ursprung in unserer Anfälligkeit für emotionale Hindernisse. Das zeigt sich vor allem darin, wie ernst wir unsere geistigen Vorsätze nehmen.
Sie konfrontieren uns mit unserer Schattenseite, die unsere guten Absichten immer wieder zunichtemacht.
Emotionen, die in ihrer Vielfalt auf astraler Ebene entspringen, spielen auf unserem Lebensweg eine wesentliche Rolle. Ebenso wie der Ätherkörper bildet auch die Astralhülle eine Erweiterung der physischen Form. Die oval förmige Aura ähnelt ihrem physischen Gegenstück. Der Astralkörper hingegen unterscheidet sich insofern vom irdischen, als er den augenblicklichen Bewusstseinszustand des Menschen widerspiegelt, der sich entsprechend der Gefühlslage bald wieder verflüchtigt oder aber einen mehr oder weniger dauerhaften Charakterzug annimmt. Es gibt Menschen, deren Physis aufgrund von Krankheit verkrüppelt ist, deren Astralkörper in seiner Schönheit jedoch auffällt, da sie ihre Bürde mit Würde tragen. Andererseits mag ein hübscher, strahlender Körper die moralische Katastrophe der Emotionalhülle verbergen und recht verunstaltet und geringwertig erscheinen.
Einen Trost gibt es jedoch, wenn wir vergebens gegen unsere Emotionalwelt angekämpft haben. In jeder Inkarnation treten wir mit einem neuen physischen, ätherischen, astralen und mentalen Körper ins Leben. Nur die drei höheren Formen, die Seele, der Adonai und die Monade sind entsprechend dauerhaft. Uns allen ist die Gelegenheit gegeben, neu zu beginnen. Mit fortschreitender Entwicklung erwarten wir mehr von uns, weshalb die Erfahrungen eines jeden Lebens uns helfen, unsere Einstellungen und Verhaltensweisen zu verfeinern und uns unserem Ideal näher zu bringen.
Da alle sieben Körper des Individuums sich gegenseitig durchdringen, ist es nicht immer einfach für einen hellsichtigen Menschen, die einzelnen Begrenzungen zu erkennen. Wenn jemand beispielsweise einen bestimmten Gedanken verfolgt, der eine emotionale Reaktion hervorruft, verschmelzen die Auren des mentalen und des astralen Körpers miteinander. Um einer Verwechselung vorzubeugen, schwingt sich ein weiser Hellseher auf die Astralebene dieses Individuums ein, um diese klar zu erkennen, damit er sie ohne Beeinflussung der anderen Vehikel untersuchen kann.
Normalerweise handelt es sich bei der Aura um die Gesamtsumme der Energiefelder aller sieben Körper. Die Astralhülle liegt zwischen dem Äther- und Mentalkörper und neigt dazu, die ganze Aura aufgrund der ausgedehnten Gefühlsnatur zu beherrschen.
Gewöhnlich erstreckt sie sich zwischen sieben und fünfzehn Zentimetern jenseits des Atherkörpers und kann bei einem erwachten Menschen sogar eine Breite von bis zu dreißig Zentimetern annehmen. Der astrale Energierand enthüllt die Stufe seines Enwicklungsweges. Im Falle eines Meisters, der alle menschlichen Aspekte vervollkommnet hat, dehnt sich das Energiefeld dieser strahlenden Seele kilometerweit in alle Richtungen aus.
Wir wollen uns nun dem Astralkörper im Detail zuwenden
Die meisten Menschen sind sich dessen nicht bewusst, dass ihre Emotionen eine lebendige und dynamische Substanz darstellen, die, ebenso wie der physische Körper, spezieller Fürsorge, Aufmerksamkeit und Pflege bedarf. Diese Hülle muss auch geläutert und trainiert werden, wenn sie sich entwickeln sowie gesund und schön erstrahlen soll. Der Durchschnittsmensch vertieft sich so sehr in die Forderungen des Alltags, dass er die Vergeistigung seiner Emotionen vernachlässigt. Der Gefühlskörper aber ist derjenige, der uns am stärksten herausfordert und sich am schwierigsten beherrschen lässt. Der Mentalkörper hingegen ist sehr viel rascher zu beeinflussen, und der ätherische sogar noch stärker.
Die Astralhülle verhält sich in übertriebenem Maße den alltäglichen Geschehnissen gegenüber, was sich sehr schwierig gestaltet.
Sie nährt sich von ihren dramatischen, aufgebauschten Reaktionen, nur um Eindruck zu machen, Aufmerksamkeit zu gewinnen und andere zu kontrollieren.
Für den Gottsucher wird der Astralkörper zum Prüfstein, einem Kampffeld, das seiner Verantwortung unterliegt und auf dem er schließlich den Transformationsprozess beginnen muss, um diese Ebene zu beherrschen und Frieden und Ausgeglichenheit herzustellen. Es ist gut zu wissen, dass es sich mit aller Wahrscheinlichkeit um die Astralhülle handelt, die dem Strebenden die meisten Schwierigkeiten bereiten wird, denn dann kann er sich wappnen.
Wenn er noch nicht gelernt hat, auf der Basis völligen Vertrauens zu leben, werden Veränderungen, zu denen auch neue Möglichkeiten gehören, vermutlich Furcht in ihm aufsteigen lassen, was den Astralkörper stark strapaziert, woraufhin er leicht mit Sorge und Pessimismus reagiert.
Anstatt eines Unglücks sollte man sich eine positive Lösung vor Augen führen und jeden negativen Gedanken, jeden Angstimpuls ausschalten und das Leben in seiner ursprünglich geplanten Vollkommenheit betrachten. Der geistige Schüler muss lernen, seinen Astralkörper zu schulen, indem er diese emotionale Hülle täglich aufmerksam überwacht und daran arbeitet, sie ins Gleichgewicht zu bringen und ihre negativen Tendenzen in positives Denken und in Freude umzuwandeln. Angesichts seiner Lust nach Aufregung und theatralischem Benehmen kann man diesem Körper wie einem ungezogenen Kind gegenübertreten und ihm befehlen: „Nun ist es genug, benimm dich!“ oder mit den Worten Christi sagen: „Friede und Stille!“ Prüfungen sollten wir stets dankbar und mit einer positiven Einstellung annehmen, denn sie bilden unsere Lebenslektionen und führen uns zu unserem nächsten Wachstumsschritt. Gerade sie tragen zu unserem Fortschritt bei, nicht die angenehmen und frohen Stunden. Wir sollten uns diesen Begegnungen niemals widersetzen oder uns über sie beklagen, da es sich um echte Gelegenheiten zu weiterem Wachstum handelt.
Der Astralkörper ist glücklich, wenn er geliebt wird, weshalb man ihm verständnisvoll gegenübertreten sollte. Er liebt es, uns zu gefallen, kann gleichzeitig, aber auch unseren Tag mit Ärger, Niedergeschlagenheit, Angst oder anderen vergiftenden Gefühlswallungen verdunkeln. Der ungeschulte Astralkörper giert nach Erregung und sucht starke Gefühle, um ihrer selbst willen zum Ausdruck zu bringen. Die erwachte Seele aber bemüht sich, Ordnung in dieses Chaos zu bringen. Befinden wir uns, um ein Beispiel zu nennen, in einer Situation, die eine charakterliche Schwäche aufdeckt, können wir unterschiedlich darauf reagieren. Obwohl wir uns verletzt fühlen, mögen wir versuchen, uns zu rechtfertigen oder sind niedergeschlagen. Andererseits aber können wir unseren Stolz durch eine konstruktive Reaktion ersetzen und so dankbar die Lektion annehmen, da wir nun erkennen, woran wir zu arbeiten haben. Verharren wir jedoch in unserem Widerstand und unserer Ablehnung, rufen wir einen scheußlich anzusehenden Astralsturm ins Leben, dessen Folgen wir ebenso zu tragen haben wie die Konsequenzen aus dem Umstand, dass wir nichts unternahmen, unseren Fehler zu berichtigen. Ähnlich verhält es sich mit Depressionen. Wenn wir ihnen frönen, ändern wir nichts und sind ihnen hilflos ausgeliefert. Eine Veränderung stellt sich nur dann ein, wenn wir den gegebenen Zeitpunkt erkennen und der Herausforderung tatkräftig gegenübertreten.
Prüfungen stürzen den Menschen oft in Verwirrung, da er dazu neigt, weder ihre Schwere noch ihr zeitliches Auftreten für angemessen zu halten. Doch alle diese Dinge begegnen uns im genau richtigen Augenblick, und in den Augen der geistigen Hierarchie zählt einzig und allein unsere Reaktion darauf. Es gibt nur einen einzigen richtigen Weg. Wir müssen uns mit diesen Herausforderungen willig auseinandersetzen. Widersetze dich nicht, zögere es nicht hinaus und entziehe dich nicht mit allerlei Erklärungen deiner Verantwortlichkeit. Der Person, die dich auf den Fehler aufmerksam machte, könnte man entgegnen: Ja, du hast Recht. Ich habe es bisher nicht erkannt. Danke für deine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Ich verspreche dir, mich darum zu kümmern.
Der transformierende Aspekt einer solchen Reaktion liegt in der Offenheit für konstruktive Kritik und in der Bereitschaft, sich zu ändern. Außerdem alarmiert sie den Astralkörper, dass von nun an andere Regeln gelten. Nicht die Gefühle gewinnen die Oberhand, sondern das Bemühen um Selbstdisziplin (Haben die Gefühle dich oder du die Gefühle). Die Tendenz zu dominieren und sich zu verteidigen verblasst, und an ihre Stelle tritt Charakterbildung. Die treibende Kraft einer solchen Veränderung ist der Wille, ein geistig geprägtes Leben zu führen, das ganz gezielt die Ruhelosigkeit des Astralkörpers überwindet.
Eine der wertvollsten Seelenkräfte besteht in der Bereitschaft und Einsicht, einen Fehler zu berichtigen. Sollte ein Mensch diese Eigenschaft nicht nachgehen, wird ihn dies bei seinem geistigen Voranschreiten behindern.
Häufig findet die Prüfung auf physischer Ebene in Form einer entkräftenden Krankheit statt, die sich oft nur schwierig überwinden lässt. Doch es ist sehr wichtig, diesen Zustand willig anzunehmen, denn die Hauptlast trägt der Astralkörper. Da ein solcher Zustand auf karmischen Ursachen basiert, sollte man alles in seinen Kräften stehende unternehmen, sich über die Bürde der Krankheit zu erheben und sie nicht zur Schau zu tragen, um die zugrunde liegende karmische Schuld möglichst zu tilgen. Vor allem darf man sich von seiner Krankheit nicht einschüchtern oder sich zum Märtyrer stempeln lassen. Sprich zu deinen niederen Körpern, dem physischen, ätherischen und astralen, und erkläre ihnen, dass du das Licht des Lebens herabrufst, damit es jede dieser Hüllen durchdringe, die du in die Obhut des Universums gegeben hast, welches die Macht besitzt, sie erneut zur Vollkommenheit zu führen. Verharre auf dieser Bewusstseinsstufe. Lasse dich durch nichts beirren, nicht einmal durch Schmerz. Sei gewiss, dass sich der Geist der Liebe in dir bewegt und deine Heilung bewirkt. Halte dir dieses Bild des Wohlbefindens ständig vor Augen, und du wirst die Heilkraft der Liebe erleben.
Abgesehen von unserer Fehlerhaftigkeit, enthüllt der Astralkörper auch unsere Beweggründe und unsere Ehrlichkeit. Wenn unser niederes Selbst sich der Scheinheiligkeit hingibt, wird die Aura den Betrug sofort aufdecken, indem sie die Wahrheit widerspiegelt. Sollten wir vorgeben, jemanden zu mögen, in Wahrheit aber das genaue Gegenteil empfinden, lässt sich dieser Widerspruch sofort in Form eines grauen Schattens im Energiering der Aura ablesen. Auf diese Weise verfolgt unser Schutzengel unseren Fortschritt (oder dessen Mangel), denn er sieht den äußeren und den inneren Aspekt des Menschen.
Doch der Astralkörper ist nicht immer unser Prüfer. Wenn wir eine höhere Bewusstseinsebene erreichen, zum Beispiel während tiefer Meditation, spüren wir oft, wie der Geist unsere Gedanken und Gefühle in lichte Höhen emporträgt. Unsere Astralhülle schwingt dann mit dieser Bewusstseinstransformation im Einklang. Ähnlich verhält es sich auch mit niederdrückenden Emotionen. Sobald wir beginnen, an unserer Depression, unserem inneren Widerstand oder unserer Furcht zu arbeiten, lichtet sich allmählich der Nebel dieses negativen Zustandes zum Wohle der gesamten Gefühlsnatur. Sobald wir Gott in unser Leben mit einbeziehen, beruhigt sich unser unruhiges, überempfindliches Wesen im Frieden seiner Gegenwart.
Der Astralkörper kann nicht nur völlig zerrissen sein, sondern auch eine Quelle der Freude darstellen, eine Eigenschaft, die wir erkennen und pflegen sollten. Sprich zu diesem Teil deiner selbst wie zu einem heranwachsenden Kind, fördere die positiven Anlagen und sorge dafür, dass erforderliche Korrekturen vorgenommen werden. Auch dieser Körper nimmt an der Wanderung zurück zum Ganzen teil. Hilf ihm, den Wert der Stille zu erkennen, auf das Göttliche zu hören und das Neue anzunehmen, denn diese Aspekte bilden den Antrieb zur Wandlung.
Übermäßige Anreize und Erregungen, die die Verbindung zu unserer höheren Natur und dem geistigen Frieden abbrechen, fügen dem Astralkörper Schaden zu. Ohrenbetäubende, primitive Musik oder die Sinne lähmende Lichtreklamen bannen ihn und besitzen absolut keine Vorteile. Solche Dinge sind Geschmackssache, und nicht jeder mag den Überlegungen zuzustimmen, doch für den Hellseher sind die Wirkungen eindeutig erkennbar. Wir sollten den alltäglichen Erfahrungen mit unserem Umfeld sehr viel mehr Beachtung schenken. Bücher, die wir lesen, Filme und Fernsehsendungen, die wir anschauen, Musikstücke, die wir wählen oder wie wir unsere Freizeit gestalten, all das prägt sich unserem Astralkörper ein. Wenn die Wirkungen jedoch unsere Verbindung zu unserer höheren Natur beeinträchtigen, schulden wir es der erwachenden Seele, ihre Entfaltung zu schützen und zu hegen.
Das astrale Instrument ist von allen unseren Körpern das schwächste, was in erster Linie der Freude an Erregbarkeit und dem Mangel an Disziplin zuzuschreiben ist. Langeweile, Ruhelosigkeit und Unzufriedenheit versucht er mit Aufregungen zu vertreiben. Diese Unreife muss schließlich zugunsten von Heiterkeit, Schönheit und geistiger Erhebung ausgemerzt werden. Die Schulung des Astralkörpers zum Zwecke einer solchen Transformation gehört zu unseren täglichen Aufgaben. Einer seiner auffallendsten Merkmale zeigt sich in seiner Wunschnatur. In einigen östlichen Lehren liegt die Betonung auf der Wunschlosigkeit als dem anzustrebenden Ziel des Erleuchtungspfades.
Es kommt darauf an, was wir uns wünschen. In der Bergpredigt spricht Jesus mehrere Punkte an, die Gott und dem geistigen Leben dienen. Er unterscheidet zwischen weisen und unklugen Wünschen. Paulus nennt sie die drei Tugenden: „Glaube, Hoffnung und Liebe; aber die größte unter ihnen ist die Liebe.“ 1.Kor. 13,13) Die Mission Christi bestand in einer Transformation des Planeten: „Dein Reich komme; Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.“ (Matth. 6,10) Dieses Wunschkonzept hat natürlich nichts mit unserem irdischen Verlangen zu tun, unserem Wunsch nach weltlicher Macht und materiellem Reichtum.
Es ist sehr wichtig für den Astralkörper, die Fähigkeit echter Zuneigung zu entwickeln. Obwohl wir uns um unsere Mitmenschen kümmern mögen, stehen wir ihnen oft sehr reserviert gegenüber. Doch wir müssen lernen, diese Wand abzubauen und unsere Sorge um den anderen liebevoll zum Ausdruck zu bringen. Diese Fürsorge soll sich aber nicht nur auf unsere Mitmenschen beschränken, sondern die Tierwelt und das Leben als Ganzes miteinschließen. Wir sollten allem und jedem mit Herzlichkeit begegnen, selbst dem Unbekannten auf der Straße, und ihm freundliche Anteilnahme entgegenbringen.
Es gibt Menschen, denen die innere Leere und Traurigkeit ins Gesicht geschrieben steht. Es liegt an uns, ihre Augen aufleuchten zu lassen. Unser Mitgefühl sollte aber nicht nur vom Verstand ausgehen, sondern unsere Empfindungen mit einbeziehen, denn erst dann wirkt es auf den anderen erhebend. Wenn wir jemanden in dieser Weise berühren und ihm zu verstehen geben, wie wichtig er für uns ist, wird diese Zuneigung meistens erwidert.
Wir müssen unsere Zurückhaltung lockern und unsere liebende Zuneigung und sorgende Anteilnahme offen zum Ausdruck bringen. Folge deinem eigenen Empfinden und lerne, die Bedürfnisse des Mitmenschen zu erkennen, um helfend eingreifen zu können. Entdecke die transformierende Kraft der Liebe, um deine Gefühle, Gedanken und Ansichten zu ändern. Bist du niedergeschlagen, suche nach Möglichkeiten, das Leben eines anderen Menschen zu erhellen. Halte Ausschau nach Dingen, die Begeisterung hervorrufen und Dankbarkeit aufkeimen lassen. Erblicke in den Augen des anderen nur Schönheit und Wunder, und deine Tage werden von stillem, innerem Frieden erfüllt sein.
Der Astralkörper vermag zu wachsen, und seine Wunden können heilen. Denke daran, dass alle falschen Einstellungen und alle Vorurteile blasenähnliche Gebilde in ihm hervorrufen, die aufplatzen und ein Loch in die Aura reißen können, was sich in einem beachtlichen physischen und emotionalen Energieverlust bemerkbar macht. Diese klaffenden Wunden heilen mit der Zeit, doch oft nicht ohne uns mit einem Gefühl der Leere oder Niedergeschlagenheit kämpfen zu lassen. Es ist wichtig, dass wir in diesem Augenblick zurückblicken und den Weg verfolgen, der uns in diese Situation geraten ließ und sicherstellen, dass wir zukünftig dieselben Fehler nicht wieder begehen.
Für den sterblichen Menschen läuft nicht alles im Leben glücklich und glatt ab, was auch nicht sein soll. Er hat seine Schulden zu begleichen, muss sich seinem Karma stellen und wird neuen Lektionen und Prüfungen gegenübergestellt, da er noch nicht vollkommen ist. Die Schule des Lebens gestaltet sich nicht einfach.
Was zählt, ist unsere Reaktion, unsere Einstellung
Wir wollen allem mit mutiger Begeisterung und freudigem Einsatz ins Antlitz blicken. Jeden Tag mit seinen Verantwortungen, Beziehungen und Möglichkeiten wollen wir einladend begrüßen, das Leben schätzen lernen und es genießen. Dies sind die Voraussetzungen für das gesunde Erblühen unseres Astralkörpers, dessen Schönheit sich dann dem Auge des Hellsehers enthüllt. Er wird in einer schimmernden Mischung aus den Farben geistiger Freude und Zufriedenheit (Pfirsich und Gold) erstrahlen. Es ist ein innerer Glanz, den auch die von diesem Glücksgefühl erfüllten Engel kennen.
Wenn wir uns verspätet haben und uns daher eilen müssen, werden wir oft ungeduldig, hastig und gefährden uns selbst. Wie können wir unser Gleichgewicht wiederfinden, ohne in einer ähnlichen Situation eine Stunde früher aufzustehen? Wer hilft uns?
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