Bohnenkraut Öl


Bohnenkraut

Ätherisches Öl


Lateinischer Name:

(Satureja hortensis)


Bohnenkraut

Bohnenkraut Öl ist das Öl mit der größten keimtötenden Wirkung. Deshalb ist es auch ein Öl der Elemente Erde und Feuer. Es ist unerlässlich im Bereich der Desinfektion und zur Reinigung in Zusammenhang mit sterbenden Prozessen. Bohnenkraut wird für Bohnengerichte verwendet. Die Bohnen sind in der Antike, insbesondere bei den Pythagoreern und Orphikern als Nahrungsmittel verboten, weil sie eine Verbindung zur Unterwelt und den Toten schaffen. 

Bohnenkraut

Körper

Die starke desinfizierende und antiseptische Wirkung des Bohnenkrautes kann vor allen Dingen bei den typischen Infektionskrankheiten zum Einsatz kommen. Es ist auch bei schlecht heilenden Wunden mit einzusetzen. Es könnte in Ländern wie Indien oder in Afrika bei Cholera oder Thyphusepedemien verwendet werden. Bohnenkraut Öl wirkt auch wohltuend auf die Verdauung. Seine erdigen Anteile entblähen und die feurigen Teile des Öles wärmen den Körper.


Seele

Bohnenkraut Öl richtet nicht nur männliche Geschlechtsteile wieder auf, sondern auch unsere Seele. Es ist etwas in der Duftnote, was uns Kraft gibt, so wie wir uns vertrauensvoll an einen Baumstamm lehnen können. Dieser Baumstamm trägt und erträgt uns. Die Farbe des Bohnenkrautöles ist rotbraun. Es ist eine Farbe des Herbstes, die uns auch das Vergehen und Verwehen der Blätter signalisiert. Wenn wir mit Hilfe des Bohnenkrautöles in die Unterwelt hinabsteigen, also in die Tiefen unserer Seele, dann hält dieses Öl aber auch die Leiter parat, an der wir wieder hochsteigen können. Es bringt uns trotz aller Erdentiefe wieder hinauf zum Licht.


Geist

Auf manchen Gräbern in Sizilien wird noch heute das Bohnenkraut gepflanzt. Es soll dem Toten in der Unterwelt helfen, seine Nahrung dort besser zu verdauen.
Das Bohnenkraut Öl hilft uns, die Schwelle zur Unterwelt, also zum Unbewussten zu betreten. Wir können dem Ist-Zustand entrücken. Es ist ein heiliges, spirituelles Öl und geleitet uns von einem Bewusstseinszustand in eine andere Bewusstseins Schwingung.


Soziales

Trauer empfinden wir nicht immer nur um einen geliebten Menschen, sondern auch um Dinge, Situationen, Zustände, die wir verlassen müssen. Das Bohnenkraut Öl hilft uns dabei, die Trauer leichter zu tragen. Nehmen Sie Bohnenkraut Öl als persönlichen Duft, wenn Sie um etwas trauern! Es wird Ihrer Umgebung den nötigen Respekt und die Achtung vor Ihrer Trauer geben. Trauer braucht Schutz und Zeit. Das Bohnenkraut Öl hat Verbindung mit der Totenwelt und Sie erhalten durch den Duft dieses Öles die Zeit, die Sie brauchen, um zu trauern. Geben Sie es auf das Taschentuch, das Sie während des Abschiedes von Menschen und Dingen benützen! Es kann aber auch die innige Verbindung zu den Toten herstellen.



Ganzheit

Bohnenkraut Öl hilft uns, das, was weh tut, auszumerzen, sei es nun der Schmerz um eine geliebte Person oder sei es die Krankheit, die uns ergriffen hat. Es ist ein 01, dem wir mehr Beachtung schenken sollten, weil es uns von unserem Ballast befreien kann und Wege zu unseren Seelentiefen öffnet.

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„Nostradamus“ 1555 erschien in Frankreich ein kleines Büchlein mit dem Titel „Les propheties de M. Michel Nostradamus". Es wurde rasch zu einem Bestseller und erregte die Aufmerksamkeit der höchsten Kreise. Die Königin von Frankreich, Katharina de Medici, las das Büchlein und forderte den Verfasser daraufhin auf, nach Paris zu kommen. Sie glaubte, dass einige Prophezeiungen die Königsfamilie betrafen, und wollte von ihm dazu Genaueres hören. In der Praxis hieß das, er sollte nachweisen, dass er kein Attentat auf den König plante. Wie schwer das war, davon konnte bereits ein italienischer Astrologe in Paris ein Liedlein singen. Er war gefoltert worden, als er den frühen Tod Heinrichs Il. vorhergesagt hatte. Der Autor dieses Büchleins war ein Landarzt in Salon in der Provence, ein gewisser Michel de Notredame, lateinisch Nostradamus. Was uns heute stark verwirrt, machte der Königin offenbar wenig aus: Die Sprache der Centurien ist fast völlig unverständlich. Nicht nur dass sie Französisch mit griechischen, lateinischen, italienischen und provencalischen Brocken vermischt, nein, der Text selbst ergibt keinen klaren Sinn. Die Sprache ist reich an Bildern, die entschlüsselt werden wollen. Doch zumindest Katharina von Medici war dazu offenbar in der Lage. „Der junge Löwe wird den alten besiegen im einzigartigen Kampf auf einem Kriegsfeld. Seine Augen, in goldenem Käfig, werden bersten. Zwei Wunden eine, zum Sterben eines grausamen Todes. (Centurie, 35. Vierzeiler) Hieraus las sie eine Bedrohung für das Leben ihres Gatten ab. Und sie sollte recht behalten. 1559 veranstaltete Heinrich II. anlässlich der Unterzeichnung eines Friedensvertrags mit Spanien und der Verlobung seiner Tochter Elisabeth mit dem spanischen König ein Turnier. Sein eigenes Wappentier war der Löwe. Und tatsächlich wurde er durch eine geborstene Lanze tödlich verwundet. Ein Lanzensplitter drang unter sein goldenes Visier und durchbohrte ein Auge. Sein von ihm selbst ausgewählter Gegner, der Hauptmann seiner Leibgarde, hatte ebenfalls als Wappentier den Löwen. Seit 1559 erlebten die Prophezeiungen von Nostradamus immer neue Deutungen. Jede Zeit entdeckte neuen verborgenen Sinn hinter dem, was er in seinen Texten vorhergesagt hatte - doch nicht selten erst im Nachhinein. Im Zweiten Weltkrieg wurden Vierzeiler von Nostradamus sogar als Propagandamittel eingesetzt: Mit Interpretationen gespickt, die die Kriegsniederlage des Empfängers verkündeten, wurden sie hinter den feindlichen Linien abgeworfen – von den Deutschen in Frankreich, von den Engländern in Deutschland. Nostradamus ist für uns nicht nur wegen seiner Prophezeiungen interessant. Er hinterließ einige Aussagen über die Kunst des Sehens, wie er sie praktizierte. Die erste Centurie beginnt mit den folgenden Vierzeilern: „Sitzend des Nachts bei geheimen Studien, allein; ruhend auf dem Sitz von Erz? Winzige Flamme, aus der Einsamkeit hervorkommend, bringt hervor, was nicht vergeblich ist zu glauben. Die Rute in der Hand, in die Mitte der Gabel gelegt, von der Welle benetzt auch den Rand und den Fuß, Angst und Stimme erzittern durch die Griffe, göttlicher Glanz, der Wahrsager nahe sich setzt." Hier klingen einige Elemente an, die wir bereits kennen: Die Verwendung von Wasser, das mit einer Rute geschlagen wird, kennen wir vom Orakel in Didyma. Der Sitz von Erz? Könnte eine Anspielung auf das Orakel in Delphi sein. Die Flamme, aus der Einsamkeit kommend, ist eine sinnvolle Metapher für die Erkenntnis, die innere Ruhe und Einsamkeit im besten Sinne voraussetzt. Wir verwenden dieses Bild, wenn wir sagen, uns geht ein Licht auf. Meist ist das nicht im hektischen Trubel des Tages der Fall, sondern wenn man sich in beschäftigt. Ruhe und ohne Störung durch andere mit einer Frage beschäftigt. Nostradamus' Erleuchtung ist für ihn eine Gabe Gottes.
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