Aura

Aura & Energiefelder

Kerzenmagie

Der Aura-Energiekörper beschreibt die energetische Hülle, die den physischen Körper umgibt. Diese Aura gibt Informationen über den Zustand der physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Ebene eines Menschen. Die Aura besteht aus verschiedenen Schichten und Feldern, welche die unterschiedlichen Aspekte der Person widerspiegelt.


Die Aura ist ein Energiefeld des Menschen, das über den physischen Körper hinausgeht. Sie setzt sich zusammen aus den verschiedenen Körpern. Sie sind Lichtkörper und deshalb werden sie als Licht und Farbe wahrgenommen. Hellsehende Personen sehen den bioplasmischen und eventuell den astralen Körper. Technisch kann das mit der Kirlian-Fotographie aufgenommen und abgebildet werden.


Energie durch die Tür der Physik verstehen

Im Grunde ist alles Energie, wenngleich in unterschiedlicher Dichte. Vieles können wir mit den physischen Sinnesorganen erfassen, von der kompaktesten, dichtesten Materie bis zur lockersten, lichtesten. Jenseits dieser „Reichweite" unserer physischen Sinne bildet die Energie jedoch ebenfalls Materie: den Energiekörper, von dem in diesem Beitrag die Rede ist. Der Energiekörper kann allerdings wahrgenommen werden, wenn wir uns erlauben, uns über die Grenzen unserer physischen Wahrnehmungsfähigkeit hinaus auszudehnen. Dies ist allerdings gar nicht so schwierig. Vieles was wir im Alltag tun oder wovon wir reden, legt Zeugnis ab davon, dass wir und wie wir auch „dort" existieren. Unser Alltagsleben ist ein Sammelsurium von Handlungen und Verhalten von hier und drüben. Die Auseinandersetzung mit dieser Welt ist also nichts Neues.


Dieser Beitrag ist eine Bewusstseins Reise in eine Welt, die es schon immer gab und es ist eine Begegnung mit Körpern, die immer schon da waren. Wir wollen diese Energiekörper-Welt erst einmal durch die Tür der Physik betreten, die uns mit ihren Begriffen auch eine Vorstellung von dieser feinstofflichen Welt vermitteln kann. Physikalisch gesehen bedeutet unsere physische Welt eine relativ dichte Ansammlung von schwingenden Teilchen (Materie). Doch ist diese Erkenntnis neueren Datums, denn die klassische Physik sprach einst von festen Körpern, die sich im leeren Raum bewegen. Die moderne Physik dagegen lehrt, dass mit der Astrophysik und der Kosmologie die Bedeutung des „leeren Raums" verloren ging und mit der Atomphysik der Begriff des „festen Körpers".


So wie die Luft selbst, die wir nicht sehen, mit ihren darin enthaltenen Bakterien, Viren oder Staubpartikelchen lebendig wird, sobald wir sie unter dem Rastermikroskop betrachten, so ist jedes Lebewesen eine Masse aus schwingenden Atomen, die sich wiederum aus noch kleineren Teilen, einer subatomaren Masse, zusammensetzen. Jedes Objekt, jedes Lebewesen ist demnach eine Masse Energie. Wir bewegen uns in einem einzigen Energiefeld, dass wir freilich nicht direkt wahrnehmen können. Denken wir auch an Röntgen- oder radioaktive Strahlen, Radio-, Radar- oder Funkwellen: Sie sind der Wahrnehmung durch unsere physischen Sinnesorgane gänzlich entzogen, aber sie sind vorhanden und können mit Hilfe technischer Geräte dokumentiert und bewiesen werden. 


Die Aura - Der Energiekörper

Auch die Welt des Energiekörpers ist mit unseren physischen Sinnen nicht unmittelbar wahrzunehmen, aber sie existiert trotzdem. Es ist immer schon versucht worden, den Weg zu ihr mit Mitteln zu finden und zu begehen, welche der physischen Körper-Welt entstammen. Hilfsmittel waren und sind dabei sowohl das über Generationen übernommene Wissen der Esoterik als auch materielle Objekte, die als Mittler zur Energiekörper-Welt gedient haben und dienen.

Wird die Aura gesehen, so können Schwierigkeiten und Krankheiten festgestellt werden, auch wenn sie noch nicht im physischen Körper sind, da diese Körper höher liegen und Störungen dort zuerst auftreten. Normalerweise ist Licht zu sehen, bei Störungen befinden sich an diesen Stellen graue Flecken oder die Aura hat eine Einbuchtung oder ist ganz dünn. Umgekehrt haben die Kirlians festgestellt, dass ein Blatt, das von einer Pflanze entfernt wurde, auf der Lichtebene noch immer sichtbar war.


Das Licht der Aura und was es Aussagt

Die Aura besteht aus sieben Farben. Bei Krankheit oder Unausgeglichenheit fehlt die entsprechende Farbe oder ist nur abgeschwächt vorhanden. Bei Krankheit kann also eine Disharmonie zu einer Farbe bestehen und die Heilung setzt dann ein, wenn diese Farbe wieder gefüllt ist. Manchmal werden auch mehrere Farben in Mitleidenschaft gezogen. Die Aura besteht auch aus Tönen und Hazrat Inayat Khan sagt, dass sogar zuerst der Ton da sei und dann erst die Farbe. Wird ein Fehlen oder Disharmonieren bestimmter Töne festgestellt, kann in dieser Dimension behandelt werden. Auch durch Düfte, Steine und viele andere Mittel kann Heilung erfolgen. Jedoch ist die Voraussetzung dafür, dass der Patient geheilt werden will und die Ursache des Leidens, oder der Krankheit behoben ist, beziehungsweise an ihr gearbeitet wird. Höher Eingeweihte und Menschen, die die höheren Chakren entwickelt oder geöffnet haben, können auch die höheren Körper wahrnehmen und den Zusammenhang mit den Chakren sehen. 


Je dichter eine Aura ist und je mehr Licht sie ausstrahlt, desto weniger Blockaden besitzt dieser Mensch. Dies wird mit dem Wort »Reinheit« ausgedrückt. Die frühere Darstellung des Heiligenscheines ist nichts anderes als eine sehr dichte, schöne und strahlende Aura. Da das Christentum weitgehend den Körper ablehnte, wurde die Aura nur um den Kopf sichtbar gemacht. Die dominierende Farbe zeigt jeweils an, auf welcher Schwingung sich dieser Mensch befindet. Jeder Mensch hat eine Grundfarbe, die ihm sehr viel Kraft gibt, wenn er sich mit ihr umgibt oder sich in Gedanken darauf konzentriert. Die vorherrschende Farbe kann aber nochmals innerhalb jeder Ebene unterschieden werden. In der Aura kann positiver wie negativer Einfluss von außen, von der Liebe bis zur Besessenheit, festgestellt werden. Die Aura ist wie ein Schutzmantel. Sie kann jedoch durch übermäßigen Nikotin- und Alkoholgenuss, ebenso wie durch Krankheit, große psychische und seelische Probleme und durch Einnahme von Medikamenten Löcher bekommen. 


Ein einfacher Vergleich: wenn ein gefüllter Nylonsack Löcher bekommt, dringt der eigene Inhalt nach außen und fremder Inhalt kann ohne Schwierigkeiten eindringen. Ist die Aura gefüllt, so fühlen wir uns gut und ausgeglichen. Wenn uns aber alles zu nahe geht und wir uns vor einer Sache, einem Geschehen oder einem Menschen schwer schützen können, sodass wir uns wie ausgeliefert fühlen, ist meist unsere Aura nicht geschützt. Fließt die meiste Energie ab, dann fehlt sie uns und wir haben das Gefühl, dass uns Menschen zu nahekommen oder es regt uns etwas schrecklich auf, was wir sonst mit Gelassenheit hinnehmen können.

Aura


Was beeinflusst die Aura?

Es gibt auch Menschen, die bewusst oder unbewusst von anderen die Energie abziehen und für sich selbst gebrauchen. Manche Menschen leben fast nur von den Energien anderer und bauen selbst kaum eine eigene auf. Sehr viele Männer holen sich die Energien von den Frauen, was meist der Grund dafür ist, warum sie mit vielen Frauen schlafen wollen, weil sie selbst mit ihrem eigenen Energiehaushalt nicht umgehen können. Der Sexualverkehr kann ein starker Energieaustausch, sogar eine Potenzierung sein, wird aber leider oft einseitig von einer Person als Energiebereicherung verwendet. 


Die Auren beeinflussen sich auch bei Körperberührungen und längerem Aufhalten neben einer Person. Vor allem nachts findet ein Austausch statt zwischen Menschen, die nebeneinander oder im selben Raum schlafen.

Diese Komponente wird auch beim Heilen angewendet. Ein Mensch mit einer starken Aura kann einem schwachen oder kranken Menschen Energie übertragen oder ihm sogar zur Heilung verhelfen. 

Sind zwei Menschen in hoher Schwingung anwesend und beide begegnen sich in Sympathie, so werden ihre Schwingungen gegenseitig verstärkt. Im Heilen ist es bei schwierigen Energiesituationen möglich, dass eine Person behandelt und alle Anwesenden außer dem Patienten zu Energiespendern werden. Ich habe dieses Phänomen des Öfteren auf den Philippinen erlebt. 


Das ›An-sich-Ziehen‹ von niederen, fremden Energien ist unangenehm, unter Umständen auch gefährlich. Es zieht die eigenen Energien hinunter und in ganz extremen Fällen können fremde Energien Herrschaft über diesen Menschen erlangen, so dass er nicht mehr nach dem eigenen Willen, den eigenen Intentionen handelt, sondern von fremden Wesenheiten und Interessen gesteuert wird. Manchmal erleben wir Menschen, die toben oder ganz fanatisch und unaufhaltsam eine Idee oder ein Prinzip vertreten. Gehen diese Menschen über ihr Kräftemaß hinaus, so saugen sie fremde Energien auf und dabei können sie Energien schlechter Qualität aufnehmen, denn die gute liegt nicht auf der Straße. 


Nimmt eine Heilerin oder ein Heiler fremde, niedere Energie auf, so muss sie, bzw. er sich des Ausscheidens und Umwandelns schon sehr sicher sein, sonst ist äußerste Vorsicht geboten. Menschen, die hochschwingen und bewusst damit umgehen, nehmen von selbst keine niederen Energien auf, bzw. transformieren sie automatisch.

In einer Aura sind auch Verbindungen zu anderen feststellbar. Vor allem der Bereich der Beziehung ist sichtbar, wenn es sich um einen näherstehenden Menschen handelt. Wallace und Henkin bezeichnen dies als Schnüre im Energiefeld, wenn es sich um Wünsche und Abhängigkeiten anderer Menschen an diese Person handelt. Eine positive Beziehung stellt sich mit Energiezufluss und Schutz in der Aura eines Menschen dar. Kinder leben bis zu einem bestimmten Alter in der Aura der Mutter oder einer engen Bezugsperson. Dadurch wird das Kind automatisch von der Energie der Mutter gespeist und geschützt. 


Was die Aura stärkt?

Die beste Möglichkeit, die Aura rein und aufgetankt zu halten, ist die Konzentration auf Licht, und möglichst täglich. Es gibt eigene Schutzübungen. Außerdem ist ein Auftanken über Farben, Töne, Bewegung, frische Luft, Magnetismus und viele andere schöne Sachen möglich und lässt die Aura leuchten. 

Zusätzlich ist es wichtig, immer zu versuchen, Klarheit über die eigene Situation zu bewahren, sei es in emotionalen Belangen oder Wünschen in uns.


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Die Aura ist wie ein Bilderbuch von und über uns selbst.

Menschen, die sehende, fühlende oder hörende Kräfte besitzen, werden sehr bewundert. Ihre Fähigkeiten sagen aber nichts über ihre eigene Entwicklung, über ihre Zugeneigtheit den Menschen gegenüber oder den Missbrauch von Menschen aus. Deshalb ist es notwendig, solchen Menschen mit großer Vorsicht zu begegnen! Es ist wichtig, diese Menschen vorher zu prüfen, ob wir wirklich Vertrauen in sie haben können. Außerdem ist es nicht die letzte Wahrheit, weil sich eine momentane Situation sehr schnell verändern kann und zum anderen kann man sich im Aura-Sehen auch täuschen. 



Die Aura & Die vier feinstofflichen Körper 

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Die Farben der Aura

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Träume sind mehr als nur zufällige Bilder im Schlaf. Sie sind Botschaften unseres Unterbewusstseins
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Träume können wertvolle Einblicke in unser Innerstes bieten. Sie helfen uns, emotionale Blockaden zu lösen, kreative Ideen zu entwickeln oder versteckte Sorgen ans Licht zu bringen. Wer sich mit seinen Träumen beschäftigt, kann oft tiefere Erkenntnisse über sich selbst gewinnen.
Lakshmi – Göttin des Wohlstands, Glücks und Reichtums
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Lakshmi, die hinduistische Göttin des Wohlstands und der Fülle, steht für Glück, Erfolg und spirituelle Erneuerung. Sie wird oft auf einer Lotusblüte sitzend dargestellt, umgeben von Goldmünzen und Elefanten, die für Wohlstand und göttlichen Segen stehen.
Arzt und Seher zugleich „Nostradamus“
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„Nostradamus“ 1555 erschien in Frankreich ein kleines Büchlein mit dem Titel „Les propheties de M. Michel Nostradamus". Es wurde rasch zu einem Bestseller und erregte die Aufmerksamkeit der höchsten Kreise. Die Königin von Frankreich, Katharina de Medici, las das Büchlein und forderte den Verfasser daraufhin auf, nach Paris zu kommen. Sie glaubte, dass einige Prophezeiungen die Königsfamilie betrafen, und wollte von ihm dazu Genaueres hören. In der Praxis hieß das, er sollte nachweisen, dass er kein Attentat auf den König plante. Wie schwer das war, davon konnte bereits ein italienischer Astrologe in Paris ein Liedlein singen. Er war gefoltert worden, als er den frühen Tod Heinrichs Il. vorhergesagt hatte. Der Autor dieses Büchleins war ein Landarzt in Salon in der Provence, ein gewisser Michel de Notredame, lateinisch Nostradamus. Was uns heute stark verwirrt, machte der Königin offenbar wenig aus: Die Sprache der Centurien ist fast völlig unverständlich. Nicht nur dass sie Französisch mit griechischen, lateinischen, italienischen und provencalischen Brocken vermischt, nein, der Text selbst ergibt keinen klaren Sinn. Die Sprache ist reich an Bildern, die entschlüsselt werden wollen. Doch zumindest Katharina von Medici war dazu offenbar in der Lage. „Der junge Löwe wird den alten besiegen im einzigartigen Kampf auf einem Kriegsfeld. Seine Augen, in goldenem Käfig, werden bersten. Zwei Wunden eine, zum Sterben eines grausamen Todes. (Centurie, 35. Vierzeiler) Hieraus las sie eine Bedrohung für das Leben ihres Gatten ab. Und sie sollte recht behalten. 1559 veranstaltete Heinrich II. anlässlich der Unterzeichnung eines Friedensvertrags mit Spanien und der Verlobung seiner Tochter Elisabeth mit dem spanischen König ein Turnier. Sein eigenes Wappentier war der Löwe. Und tatsächlich wurde er durch eine geborstene Lanze tödlich verwundet. Ein Lanzensplitter drang unter sein goldenes Visier und durchbohrte ein Auge. Sein von ihm selbst ausgewählter Gegner, der Hauptmann seiner Leibgarde, hatte ebenfalls als Wappentier den Löwen. Seit 1559 erlebten die Prophezeiungen von Nostradamus immer neue Deutungen. Jede Zeit entdeckte neuen verborgenen Sinn hinter dem, was er in seinen Texten vorhergesagt hatte - doch nicht selten erst im Nachhinein. Im Zweiten Weltkrieg wurden Vierzeiler von Nostradamus sogar als Propagandamittel eingesetzt: Mit Interpretationen gespickt, die die Kriegsniederlage des Empfängers verkündeten, wurden sie hinter den feindlichen Linien abgeworfen – von den Deutschen in Frankreich, von den Engländern in Deutschland. Nostradamus ist für uns nicht nur wegen seiner Prophezeiungen interessant. Er hinterließ einige Aussagen über die Kunst des Sehens, wie er sie praktizierte. Die erste Centurie beginnt mit den folgenden Vierzeilern: „Sitzend des Nachts bei geheimen Studien, allein; ruhend auf dem Sitz von Erz? Winzige Flamme, aus der Einsamkeit hervorkommend, bringt hervor, was nicht vergeblich ist zu glauben. Die Rute in der Hand, in die Mitte der Gabel gelegt, von der Welle benetzt auch den Rand und den Fuß, Angst und Stimme erzittern durch die Griffe, göttlicher Glanz, der Wahrsager nahe sich setzt." Hier klingen einige Elemente an, die wir bereits kennen: Die Verwendung von Wasser, das mit einer Rute geschlagen wird, kennen wir vom Orakel in Didyma. Der Sitz von Erz? Könnte eine Anspielung auf das Orakel in Delphi sein. Die Flamme, aus der Einsamkeit kommend, ist eine sinnvolle Metapher für die Erkenntnis, die innere Ruhe und Einsamkeit im besten Sinne voraussetzt. Wir verwenden dieses Bild, wenn wir sagen, uns geht ein Licht auf. Meist ist das nicht im hektischen Trubel des Tages der Fall, sondern wenn man sich in beschäftigt. Ruhe und ohne Störung durch andere mit einer Frage beschäftigt. Nostradamus' Erleuchtung ist für ihn eine Gabe Gottes.
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