Bergamotte Öl

Bergamotte

Ätherisches Öl

Lateinischer Name:

(Citrus aurantium)

Gemeine Schafgarbe

Bergamotte ist ein helles, fröhliches Öl und dem Element Luft zugeordnet. Es hebt uns hinweg von der Erdenschwere und lässt uns zusammen mit der Freude und dem Frohsinn in luftigen Höhen tanzen. Seine milden blumig-wässrigen Anteile stimmen uns sanftmütig und friedvoll.

Bergamotte

Körper 
Bergamotte Öl hat eine besonders wohltuende und entspannende Wirkung auf den Kopfbereich. Es lindert vor allen Dingen Schmerzen, die aufgrund von Anspannung und Verkrampfung entstanden sind. Bergamotte Öl wirkt dann heilend, wenn uns der Kopf vor lauter Sorgen und Grübeln weht tut. Sie können die Schläfen damit einreiben, so wie es früher die feinen Damen mit ihren Duftwässerchen taten. Bergamotte Öl sollte auch in keiner aufbauenden, entspannenden Massageölmischung fehlen. Der feine Duft dieses Öles hilft beim Loslassen während der Massage.

 
Seele 
Bei allem, was den Menschen niederdrückt, ist auch immer eine große Portion Angst mit dabei. Sei es nun Angst vor gewissen Dingen oder eine allgemeine Lebensangst. Bergamotte wirkt im seelischen Bereich angstlösend. Es ist ein Öl des Elementes Luft und möchte den Menschen mit seinen feinen Schwingungen auch in luftige Höhen hinauftragen und von den schwer lastenden Sorgen befreien. In meiner Praxis habe ich die Erfahrung gemacht, dass depressive Menschen diesen Duft zunächst einmal ablehnen, vielleicht mag er ihnen zu entgegengesetzt zu ihrem momentanen Zustand erscheinen. In kleinen Dosen kann er dann nach und nach in der Behandlung mit eingesetzt werden. 

 
Geist
Bergamotte empfehle ich bevorzugt bei Prüfungen, zusammen mit Lavendel kann es auf ein Taschentuch getropft werden und dann auch während einer mündlichen Prüfung diskret benutzt werden. Es macht unseren Geist frei und aufnahmebereit.
Bergamotte Öl bezieht seine geistige Qualität aus der Nähe der Götter, es kann deshalb gut mit dem Gelb der Sonnenblumen in der Heilarbeit verwendet werden.
Es besitzt die Qualität der Sonnenblumen, die sich mit dem Lauf und Licht der Sonne drehen, um ja alles aufzunehmen. 


Soziales
 
Wenn Sie Bergamotte Öl verwenden, dann werden Sie Herzen und Köpfe öffnen.
Jedem Menschen, der mit diesem Duft in unserem Kulturkreis konfrontiert wird, fällt dazu spontan eine Erinnerung ein. Es ist die typische Duftnote des Kölnisch Wasser, das in vielen von uns Erinnerungen an Mütter und Großmütter wachruft Spitzentaschentücher, weiße Handschuhe, Sonntagskleidchen, Feiertagsstimmung, all diese Assoziationen können wir blitzschnell mit diesem Duft verknüpfen. Es ist ein Duft, zu dem die Menschen immer etwas zu sagen haben. Er ist ihnen vertraut, daher können wir mit diesem Duft auch Vertrauen schaffen. 

 
Ganzheit 
Bergamotte Öl befreit nicht nur von der drückenden Last der Sorgen, die wir mit uns herumschleppen. Es befreit den ganzen Menschen und führt ihn auf höhere Schwingungsebenen des Daseins. Dieses Öl ist ein hilfreicher Begleiter der Reiki - Regeln: "Sorge dich nicht!" und "Ärgere dich nicht!"

Träume sind mehr als nur zufällige Bilder im Schlaf. Sie sind Botschaften unseres Unterbewusstseins
von Tanja Mendler 31. März 2025
Träume können wertvolle Einblicke in unser Innerstes bieten. Sie helfen uns, emotionale Blockaden zu lösen, kreative Ideen zu entwickeln oder versteckte Sorgen ans Licht zu bringen. Wer sich mit seinen Träumen beschäftigt, kann oft tiefere Erkenntnisse über sich selbst gewinnen.
Lakshmi – Göttin des Wohlstands, Glücks und Reichtums
von Tanja Mendler 27. März 2025
Lakshmi, die hinduistische Göttin des Wohlstands und der Fülle, steht für Glück, Erfolg und spirituelle Erneuerung. Sie wird oft auf einer Lotusblüte sitzend dargestellt, umgeben von Goldmünzen und Elefanten, die für Wohlstand und göttlichen Segen stehen.
Arzt und Seher zugleich „Nostradamus“
von Tanja Mendler 20. März 2025
„Nostradamus“ 1555 erschien in Frankreich ein kleines Büchlein mit dem Titel „Les propheties de M. Michel Nostradamus". Es wurde rasch zu einem Bestseller und erregte die Aufmerksamkeit der höchsten Kreise. Die Königin von Frankreich, Katharina de Medici, las das Büchlein und forderte den Verfasser daraufhin auf, nach Paris zu kommen. Sie glaubte, dass einige Prophezeiungen die Königsfamilie betrafen, und wollte von ihm dazu Genaueres hören. In der Praxis hieß das, er sollte nachweisen, dass er kein Attentat auf den König plante. Wie schwer das war, davon konnte bereits ein italienischer Astrologe in Paris ein Liedlein singen. Er war gefoltert worden, als er den frühen Tod Heinrichs Il. vorhergesagt hatte. Der Autor dieses Büchleins war ein Landarzt in Salon in der Provence, ein gewisser Michel de Notredame, lateinisch Nostradamus. Was uns heute stark verwirrt, machte der Königin offenbar wenig aus: Die Sprache der Centurien ist fast völlig unverständlich. Nicht nur dass sie Französisch mit griechischen, lateinischen, italienischen und provencalischen Brocken vermischt, nein, der Text selbst ergibt keinen klaren Sinn. Die Sprache ist reich an Bildern, die entschlüsselt werden wollen. Doch zumindest Katharina von Medici war dazu offenbar in der Lage. „Der junge Löwe wird den alten besiegen im einzigartigen Kampf auf einem Kriegsfeld. Seine Augen, in goldenem Käfig, werden bersten. Zwei Wunden eine, zum Sterben eines grausamen Todes. (Centurie, 35. Vierzeiler) Hieraus las sie eine Bedrohung für das Leben ihres Gatten ab. Und sie sollte recht behalten. 1559 veranstaltete Heinrich II. anlässlich der Unterzeichnung eines Friedensvertrags mit Spanien und der Verlobung seiner Tochter Elisabeth mit dem spanischen König ein Turnier. Sein eigenes Wappentier war der Löwe. Und tatsächlich wurde er durch eine geborstene Lanze tödlich verwundet. Ein Lanzensplitter drang unter sein goldenes Visier und durchbohrte ein Auge. Sein von ihm selbst ausgewählter Gegner, der Hauptmann seiner Leibgarde, hatte ebenfalls als Wappentier den Löwen. Seit 1559 erlebten die Prophezeiungen von Nostradamus immer neue Deutungen. Jede Zeit entdeckte neuen verborgenen Sinn hinter dem, was er in seinen Texten vorhergesagt hatte - doch nicht selten erst im Nachhinein. Im Zweiten Weltkrieg wurden Vierzeiler von Nostradamus sogar als Propagandamittel eingesetzt: Mit Interpretationen gespickt, die die Kriegsniederlage des Empfängers verkündeten, wurden sie hinter den feindlichen Linien abgeworfen – von den Deutschen in Frankreich, von den Engländern in Deutschland. Nostradamus ist für uns nicht nur wegen seiner Prophezeiungen interessant. Er hinterließ einige Aussagen über die Kunst des Sehens, wie er sie praktizierte. Die erste Centurie beginnt mit den folgenden Vierzeilern: „Sitzend des Nachts bei geheimen Studien, allein; ruhend auf dem Sitz von Erz? Winzige Flamme, aus der Einsamkeit hervorkommend, bringt hervor, was nicht vergeblich ist zu glauben. Die Rute in der Hand, in die Mitte der Gabel gelegt, von der Welle benetzt auch den Rand und den Fuß, Angst und Stimme erzittern durch die Griffe, göttlicher Glanz, der Wahrsager nahe sich setzt." Hier klingen einige Elemente an, die wir bereits kennen: Die Verwendung von Wasser, das mit einer Rute geschlagen wird, kennen wir vom Orakel in Didyma. Der Sitz von Erz? Könnte eine Anspielung auf das Orakel in Delphi sein. Die Flamme, aus der Einsamkeit kommend, ist eine sinnvolle Metapher für die Erkenntnis, die innere Ruhe und Einsamkeit im besten Sinne voraussetzt. Wir verwenden dieses Bild, wenn wir sagen, uns geht ein Licht auf. Meist ist das nicht im hektischen Trubel des Tages der Fall, sondern wenn man sich in beschäftigt. Ruhe und ohne Störung durch andere mit einer Frage beschäftigt. Nostradamus' Erleuchtung ist für ihn eine Gabe Gottes.
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