Das elektromagnetische Umfeld
Zu Beginn der Beitragsserie schon habe ich die Arten und Störmöglichkeiten kurz umrissen, die unserem Wohlbefinden, unserer Gesundheit abträglich sein können. Alles Zuviel oder alles Zuwenig macht uns krank. Auch bei unserer Lebensweise, unserem Verhalten, unserer Ernährung ist der goldene Mittelweg das Richtige.
Auch die Strahlen aus dem All und aus der Erde sind für unser Wohlbefinden wichtig, ja, wir brauchen sie, um überhaupt leben zu können. Nur wenn wir zuviel davon abbekommen, dann reagieren wir, bzw. unser Organismus entsprechend. Wir stellen uns dagegen, wir gehen in die Abwehr. Doch, wenn wir es nicht mehr schaffen, wenn die eigene Abwehr unterliegt, dann werden wir krank. Dabei wäre es in den meisten Fällen so einfach, alldem auszuweichen. Nur wissen muss man es, was uns malträtiert. Wenn ich eine Gefahr nicht erkenne, kann ich ihr nicht begegnen.
Über Gefahren, die man sich selbst verursacht, ärgert man sich am meisten. Man schimpft sich dumm und unvernünftig. Eine Gefahr, die von Technik und Fortschritt ausgeht, bauen wir uns heute selbst, und zwar in immer verstärktem Maße auf.
Es ist die systematische Zerstörung unseres Umfeldes durch unsere Elektrotechnik. Was wird uns auf diesem Feld heute alles geboten? Gewiss, manches ist heutzutage einfach nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Denken wir doch nur an den Elektroherd. Wer heizt oder kocht denn heute noch mit einem Kohleherd? Nur noch sehr, sehr wenige. Oder was wäre unser Leben ohne Radio und Fernsehen? Mindestens eines davon brauchen wir, um über Politik und Weltgeschehen informiert zu sein. Oder ginge es auch ohne diese Medien, und wäre die Presse ausreichend? Es ist halt so viel bequemer, sich das Wichtigste in geraffter Form akustisch oder bildlich servieren zu lassen.
Schön und gut, nur alle Geräte sollten so beschaffen sein, dass sie unser Umfeld, unser Wohlbefinden nicht stören. Störend sind sie fast ausnahmslos.
Viele haben sich vielleicht schon über die vermeintlich übertriebenen VDI-Vorschriften auf dem Gebiet der Elektrogeräte gewundert. Sie dienen der Sicherheit und haben ihre Berechtigung. Trotzdem passieren jährlich noch zahlreiche Unfälle, und wir haben immer wieder Todesfälle zu registrieren, sei es durch unvorsichtiges Handhaben eines Föhns in der Badewanne, sei es durch ein schlecht isoliertes Kabel einer Elektroleitung.
Was man bisher noch zu wenig erkannt hat, sind die Auswirkungen der Mikrowellen, die durch die Vielzahl unserer Elektrogeräte ausgesandt werden. Je mehr Geräte wir in Betrieb, bzw. aufgestellt haben, um so mehr haben wir das elektromagnetische Umfeld aus dem Gleichgewicht gebracht. Haben diese Störungen ein gewisses Maß erreicht, ist unser Wohlbefinden gestört, und wir werden krank.
Es beginnt mit den kleinen Geräten und Bequemlichkeiten des Alltags, auf die viele schon gar nicht mehr verzichten wollen.
Hier einigige Beispielberichte, eines erfahrenen Vermessers
Ich wurde in eine Familie gerufen, in der die Ehefrau unter Schlafstörungen, Depressionen und Migräne litt. Die Betroffene konnte sich noch genau erinnern, dass die Beschwerden so um die Jahreswende vor 3 Jahren begannen. Sie suchte den Arzt auf. Er konnte nichts feststellen, d.h. also die Patientin war, wie man so schön sagt, organisch gesund. Der Arzt verschrieb entsprechende Pharmazeutika, die nur der Pharmaindustrie, nicht aber der Patientin etwas brachten. Der Arzt wurde gewechselt, das Spielchen begann von vorne, nur der Name der Medikamente änderte sich.
Nach 2 1/2 Jahren ärztlicher Behandlung, ohne jegliche Besserung, wandte sich die Patientin an eine ihr empfohlene Heilpraktikerin. Beim dritten Besuch äußerte diese die Vermutung, dass die Ursache der Erkrankung wohl äußere Einflüsse sein könnten, und sie gab den Rat, einmal den Bettplatz überprüfen zu lassen.
Die Untersuchung ergab, dass das obere Drittel des Bettes gestört war. Die Messwerte zeigten, dass es sich dabei um ein gestörtes elektromagnetisches Umfeld handelte. Das Bett des Ehemannes war frei. Auf dem Nachttisch stand ein stattlicher Radiowecker. Ich ließ das Gerät entfernen und aus dem Raum bringen. Danach begann ich wiederum zu messen, und die Werte waren normal.
Nun muss man wissen, dass solche Geräte ein reiches Innenleben haben. U.a. hat jedes Radio einen Lautsprecher und jeder Lautsprecher einen Magnet. Dieser sendet ständig Mikrowellen aus, und diese stören den gesunden Schlaf, weil sie das Hirn unter Beschuss nehmen. Der Schlaf aber ist die Regenerationsphase, die jeder Mensch braucht. Fehlt ein gesunder Schlaf, so kann sich ein Mensch nicht erholen, und der Abbau macht sich in erster Linie bei den Nerven bemerkbar. Der Mensch wird nervös. Mit der Nervosität wird das seelische Gleichgewicht gestört. Depressionen und auch Migräne können die Folgen sein.
Natürlich kann die Ursache auch von seelischen Belastungen herrühren. Vielfach aber sind es auch äußere Einflüsse. In unserem Falle waren es Störungen des elektromagnetischen Umfeldes.
Nachdem nun feststand, dass die Störung durch den Radiowecker verursacht wurde, dachte die Frau kurz nach und kam zu dem Ergebnis, dass sie diesen damals zu Weihnachten geschenkt bekommen hatte und dass danach die Beschwerden langsam aufkamen.
Der Radiowecker wurde von nun an am Fußende des Bettes auf einer Kommode aufgestellt, und innerhalb von 14 Tagen war ein 2 1/2jähriges Leiden, bei dem die Ärzte in Bezug auf die Migräne meinten: Damit müssen Sie leben, geheilt. Zufall? Sicher nicht!
Wenn ich heute in ein Schlafzimmer komme und einen Radiowecker auf dem Nachttisch sehe, weiß ich schon im vorhinein, dass der Benutzer des Bettes schlecht schläft. Alle Besitzer solcher Geräte sollten wissen, dass man diese mindestens 1 m vom Kopf entfernt aufstellen sollte. Nur so kann man ihre störende Wirkung ausschalten.
Wie schon angeschnitten, sind Lautsprecher ganz erhebliche Störfaktoren. Ich habe schon Messungen durchgeführt und ihre Auswirkung bis auf 2 1/2 m Entfernung festgestellt. Sie können durchaus die Ursache für einen unruhigen Schlaf sein. Aber auch Konzentrationsschwäche, Nervosität und dergleichen können durch sie hervorgerufen werden.
Wir waren für einige Wochen verreist, und als wir zurückkamen, erzählte uns unser Enkel, dass er von Onkel Arthur eine Stereoanlage bekommen hätte. In seinem Zimmer, das relativ groß ist, hat er uns diese vorgeführt. Die Anlage stand in der Mitte des Raumes auf einer Trennwand. Links davon war der Bereich von Thomas mit Schreibtisch und Orgel. Beides wurde allerdings wenig benutzt, denn unser Enkel ist in einem Internat und nur übers Wochende zu Hause.
Auf der anderen Seite war das Bett meiner Frau aufgestellt, weil dies ein Platz frei von Störungen war. Natürlich hatte ich diesen zuvor entsprechend ausgemessen.
Meine Frau hatte sich relativ gut erholt und auf das Zuhause, auf die Töchter, Schwiegersöhne und Enkel gefreut. Bereits nach der ersten Nacht klagte sie jedoch über schlechten Schlaf. Ich vermutete Auswirkungen durch den Klimawechsel und hoffte, dass dies in wenigen lagen vorbei sein würde.
Doch der Schlaf wurde und wurde nicht besser. „Ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Ich habe doch Deinen Bettplatz vermessen, und der war völlig in Ordnung." Die Sache ließ mir keine Ruhe, zumal meine Frau jeden Morgen über schlechten Schlaf klagte und wirklich nicht zimperlich war.
Also vermaß ich das Bett noch einmal. Das Ergebnis war schockierend. An keiner Stelle fand ich annähernd normale Werte. Was kann dafür die Ursache sein, fragte ich mich, was kann sich inzwischen geändert haben?
Da fiel mir die Stereoanlage ein. Ich entfernte zuerst das Radio. Keine Änderung! Dann den Plattenspieler, das Tonbandgerät! Immer noch die gleichen Werte. Zuletzt stellte ich die Lautsprecherboxen aus dem Raum, und siehe da - ich hatte wieder normale Werte. Unglaublich!
Danach begann ich die Entfernung auszumessen und stellte fest, dass die Boxen ein messbares Strahlungsfeld von 2 1/2 m hatten. Wir montierten die Lautsprecher am entgegengesetzten Ende des Zimmers, und ab sofort schlief meine Frau wieder gut.
Des öfteren sagte sie mir: "Ich fühl mich in diesem Bett wie ein Vögerl im Nest."
Inzwischen weiß ich, je größer die Boxen, desto weiter ist das Strahlungsfeld. Ein Sicherheitsabstand von 3 m sollte in jedem Falle eingehalten werden. Wissen muss man auch, dass Lautsprecher auch störend wirken, wenn sie nicht in Betrieb sind.
Die Erfahrung lehrt, dass Betten, die von Elektrogeräten, Phonogeräten und dergleichen eingerahmt sind, durchaus keine geeigneten Schlafplätze sind. Wundern Sie sich deshalb nicht, wenn ihr Kind in der Schule Schwierigkeiten hat und wenn es morgens müder aufsteht, als es sich abends hingelegt hat.
Neben den Störungen, die wir uns durch die Anschaffung aller möglichen Geräte sozusagen selbst einkaufen, gibt es auch solche, die von außen, quasi durch geschlossene Fenster und Mauern zu uns kommen. Ein Magnetfeld durchdringt, ähnlich wie Wellen der Erdstrahlen oder Röntgenstrahlen, praktisch alles.
Vermessen habe ich in einem Haus, das vor 12 Jahren bezogen wurde. Seit dem Einzug begann die Mutter an Gicht zu leiden. Der Sohn war noch weit mehr ramponiert. Er hatte bereits eine Nierenoperation, bei der man ihm eine Niere entfernt hatte, hinter sich. Eine Herzerweiterung wurde festgestellt. Außerdem hatte er Kreislaufbeschwerden, Atembeschwerden und eine chronische Bronchitis.
Bei der Vermessung des Hauses hatte ich überall die gleichen Werte zwischen 60 und 80 k-ohm, was auf ein gestörtes elektromagnetisches Umfeld schließen ließ.
Nun ist es aber so, dass Störungen, die z. B. durch Elektrogeräte hervorgerufen werden, zwar global sind, sich aber nach einem bestimmten Abstand verlieren. Hier war das nicht der Fall.
Also konnten es nicht allein die Geräte im Haus sein. Ich fragte deshalb nach der FS-Antenne, nach der Art der Elektroleitungen usw. und suchte nach einer Ursache.
Bei meinen Überlegungen sah ich zufällig aus dem Fenster und sah in ungefähr 30 m Entfernung ein Transformatorenhäuschen stehen. Das war die Lösung! Dieses Transformatorenhäuschen baute ein Magnetfeld im Umkreis von 40 m auf, unter dem die Bewohner dieses Bereiches zu leiden hatten. Ich habe danach von allen 4 Himmelsrichtungen das Umfeld vermessen und hatte überall die gleichen Werte. Der zentrale Punkt war das Transformatorenhäuschen.
Man kann solchen Störungen nur physikalisch begegnen und zwar indem man ein anderes Magnetfeld aufbaut, wie es ein Schwingkreis tut. Wichtig ist jedoch, dass danach neutrale Werte vorhanden sind und der Mensch sich in seiner Umgebung wohlfühlen kann. Das kann er nur, wenn sein Hautwiderstand durch eine solche Maßnahme auf ca. 40 k-ohm gebracht werden kann.
Ist dies nicht der Fall, nützt eine Entstörung nichts, und man sollte sie sich ersparen. Dann bleibt nur noch eines, aus der Störzone wegzuziehen.
Wir wissen heute, dass auch Eisenbahn- und S-Bahnleitungen bis auf 200 m im Umkreis stören können. Auch Hochspannungsleitungen haben ihre Auswirkungen, und sollten Sie jemals ein Grundstück oder ein Haus kaufen, dann achten Sie darauf, dass sich in unmittelbarer Nähe nichts dergleichen befindet.